Wie lange darf Ihr Betrieb stillstehen?
Notieren Sie, wann am alten Standort die letzte Arbeit endet. Legen Sie außerdem fest, wann welche Bereiche am Ziel wieder nutzbar sein müssen. Nicht jeder Arbeitsplatz muss gleichzeitig starten. Empfang, Leitung, Versand oder Kundenservice können zuerst an die Reihe kommen.
Ein Wunschtermin allein reicht nicht. Der ausführende Betrieb muss wissen, wann Gebäude, Aufzüge und Ladeflächen zugänglich sind und welche Hausregeln gelten. Bei mehreren Abteilungen kann der Umzug nacheinander laufen. Schreiben Sie die gewünschte Reihenfolge in die Anfrage.
Lastwerk nimmt Ihren Büroumzug auf und vermittelt die Anfrage an einen passenden Partnerbetrieb. Wie viele Personen kommen, wann der Umzug stattfindet und welche Arbeiten enthalten sind, steht im Angebot dieses Betriebs.
Vom Inventar bis zur Übergabe
- Inventar zählenArbeitsplätze, Möbel, Akten, Technik und besondere Güter zählen.
- Ziel beschriftenAuf jeden Karton gehören Gebäude, Etage und Raum.
- IT getrennt steuernAbbau, Transport, Aufbau und Funktionstest mit Zuständigkeiten versehen.
- Abnahme dokumentierenRäume, Schlüssel, Schäden und offene Restarbeiten gemeinsam festhalten.
Was gezählt und was beschrieben werden muss
Listen Sie Schreibtische, Stühle, Schränke, Regale und Besprechungsmöbel nach Stückzahl auf. Akten werden besser in laufenden Metern oder einer realistischen Kartonzahl erfasst. Drucker, Server, Tresore oder Werkstattteile brauchen Maße, Gewichtshinweise und Fotos.
Markieren Sie, was am alten Standort zerlegt werden muss. Geben Sie an, was am Ziel wieder montiert werden soll. Möbel, die nicht mitziehen, gehören nicht stillschweigend aus der Liste entfernt. Ihr Verbleib muss getrennt organisiert werden.
Wer kümmert sich um die IT?
Der Transportbetrieb bewegt Geräte nur im vereinbarten Umfang. Datensicherung, Abschaltung, Verkabelung und technische Inbetriebnahme brauchen eine feste verantwortliche Person. Markieren Sie Geräte und Kabel eindeutig. Planen Sie einen Funktionstest ein, bevor der normale Betrieb beginnt.
Zwei verantwortliche Kontakte verhindern Leerlauf
Am Ausgangsort braucht es eine Person, die Räume freigibt und Rückfragen entscheidet. Am Ziel braucht es eine Person, die Stellplätze und Prioritäten kennt. Beide arbeiten mit derselben Inventar- und Raumliste.
Halten Sie Schlüssel, Zutrittsmedien, Aufzugreservierungen und Ansprechpartner der Gebäude bereit. Fotografieren Sie sensible Bereiche vor Beginn. Bei der Abnahme werden fehlende Stücke, sichtbare Schäden und nicht erledigte Arbeiten direkt dokumentiert.
Für ein brauchbares Angebot senden Sie Inventar, Gebäudedaten, gewünschtes Zeitfenster und Zusatzarbeiten zusammen. Einzelne Möbel ohne Betriebsverlagerung können über den Möbeltransport angefragt werden.
Inventar so beschriften, dass es am Ziel lesbar bleibt
Vergeben Sie für jeden Zielraum einen eindeutigen Code. Der Code steht auf Möbeln, Kartons und der Raumtür. Bei mehreren Etagen enthält er auch das Geschoss. Eine Farblogik kann ergänzen, sollte aber nie die einzige Kennzeichnung sein.
Markieren Sie Arbeitsplätze, die zuerst benötigt werden. Dazu können Empfang, Telefonie oder einzelne Leitungsplätze gehören. Für Akten sollte die Reihenfolge erhalten bleiben. Nummerierte Kartons erleichtern die Kontrolle und zeigen, ob eine Einheit vollständig angekommen ist.
Erstellen Sie eine Liste der Gegenstände, die nicht sofort aufgestellt werden. Ein Ausweichraum braucht eine klare Bezeichnung und darf wichtige Wege nicht blockieren. Der Zielplan wird vor Beginn an den verantwortlichen Kontakt und den ausführenden Betrieb gegeben.
Prüfpunkte für das Angebot
Planen Sie Zeit für den Neustart ein
Nach der Anlieferung brauchen Aufbau, Verkabelung und Funktionstests Zeit. Ein transportiertes Gerät ist noch kein fertiger Arbeitsplatz. Strom, Netzwerk und gemeinsam genutzte Geräte müssen am Ziel vorbereitet sein.
Packen Sie wichtige Unterlagen und Arbeitsmittel in eine deutlich markierte Startgruppe. Diese Dinge kommen zuerst an ihren vorgesehenen Platz. Schreiben Sie außerdem auf, welche Arbeiten nach dem Transport noch offen sind und wer sie erledigt.
Wenn Ihr Betrieb nicht vollständig ruhen kann, lässt sich der Umzug möglicherweise in Abschnitte teilen. Nennen Sie für jeden Abschnitt die Gegenstände und das gewünschte Zeitfenster. Der Partnerbetrieb prüft, ob diese Reihenfolge zu seinem Angebot und seinen freien Kapazitäten passt.
Änderungen vor dem Termin kontrolliert weitergeben
Inventarlisten verändern sich oft noch während der Vorbereitung. Führen Sie deshalb eine datierte Arbeitsfassung und markieren Sie Ergänzungen. Neue Möbel, zusätzliche Akten oder ein weiterer Raum werden nicht nur intern notiert, sondern an den Partnerbetrieb gemeldet. Er kann prüfen, ob sich Fahrzeugbedarf, Besetzung oder Zeitfenster ändern.
Bleiben für die gesamte Vorbereitung nur wenige Tage, hilft die 72-Stunden-Reihenfolge für einen kurzfristigen Umzug in Salzgitter. Auch dann bestätigt erst der Partnerbetrieb, ob das gewünschte Betriebsfenster machbar ist.
Benennen Sie auch Arbeiten, die Ihr eigenes Personal übernimmt. Dazu können das Packen persönlicher Arbeitsplätze, die Datensicherung oder die Beschriftung gehören. Klare Zuständigkeiten verhindern, dass eine notwendige Aufgabe zwischen Betrieb, IT-Dienstleister und Umzugspartner liegen bleibt.
Vor der Annahme lesen Sie das Angebot gegen die aktuelle Inventarliste. Prüfen Sie enthaltene Montagen, Schutzmaterial, Termine und Bedingungen. Offene Punkte werden schriftlich geklärt. Erst danach steht ein klarer Rahmen für die Betriebsverlagerung.
Prüfen, ob die wichtigsten Räume bereit sind
Legen Sie für jeden wichtigen Bereich eine verantwortliche Person fest. Diese prüft nicht nur, ob Kartons angekommen sind. Sie kontrolliert Stellplätze, Beschriftung und die vereinbarten Montagearbeiten. Technik wird nur von den dafür vorgesehenen Personen angeschlossen und getestet.
Beginnen Sie mit den Bereichen, die zuerst gebraucht werden. Empfang, Versand oder ein zentraler Besprechungsraum können vor Nebenarchiv und Lagerfläche stehen. Offene Punkte erhalten eine kurze Liste mit Zielraum, Gegenstand und Zuständigkeit. So bleibt der Betriebsstart von späteren Restarbeiten getrennt.
Änderungen am Zielplan werden vor der Ausführung an den Partnerbetrieb gegeben. Eine neue Tischanordnung oder ein zusätzlicher Schrank kann Laufwege und Montagezeit beeinflussen. Erst die bestätigte Fassung dient am Umzugstag als Arbeitsgrundlage.
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